Ersthelferausbildung

Ersthelfer*innen-Kurse: Hemmschwellen und Ängste abbauen

Herrn Cirkel liegt es sehr am Herzen, ein Mal pro Schuljahr Erste-Hilfe-Kurse für Schüler*innen und Lehrer*innen zu organisieren: „Viele Unfälle passieren nämlich auf dem Weg zur Schule, in der Schule selbst oder auf dem Nachhauseweg“, weiß der Französisch- und Sportlehrer, der seine Aufgabe als Erste-Hilfe-Beauftragter sehr ernst nimmt.  Daher sei es äußerst wichtig, möglichst vielen Jugendlichen schon früh die Grundlagen der Ersten Hilfe zu vermitteln.

Ausgebildete Unterweiser*innen zeigen an den beiden Nachmittagen individuelle Möglichkeiten der Hilfeleistung anhand praktischer Fallbeispiele und sensibilisieren durch die Aufklärung für mögliche Gefahrenpotenziale. „So sollen Hemmschwellen und Ängste abgebaut und Hilfsbereitschaft sowie Verantwortungsgefühl vermittelt werden“, erläutert Cirkel.

Kursinhalte sind unter anderem die Hilfe bei Unfällen, Umgang mit Knochenbrüchen, Verbrennungen, Vergiftungen, Wundversorgung und lebensrettende Sofortmaßnahmen (stabile Seitenlage und Wiederbelebung). 

Danach dürfen sich die Absolventen „ehrenamtliche Schulsanitäter“ nennen – und übernehmen unter anderem folgende Aufgaben:

  • Erste-Hilfe-Leistung bei Unfällen in der Schule
  • Gewissenhafte Wahrnehmung des Dienstes in den Pausen (Dienstplan)
  • Sanitätsdienste bei Schulveranstaltungen
  • Unterstützung bei der Einweisung des Rettungsdienstes und Notarztes
  • Übungen zur Ersten Hilfe mit Notfalldarstellung
  • Teilnahme an Fortbildungen
  • Vertraulicher Umgang mit gesundheitlichen Informationen
  • Dokumentation der Hilfeleistung im Verbandbuch
  • Präsentation an Tagen der offenen Tür

Diese Ausbildung ist nur möglich durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins.

Die nächsten Sani-Kurse finden am 29. September und am 29. Oktober 2020 statt.

 

  • MINT-Siegel
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